Die Ego-State-Therapie nach J. und H. Watkins ist aus der Traumatherapie entstanden und kann in einem breiten Anwendungsbereich eingesetzt werden.

 

Sie ist ein effizienter Ansatz, der mit Persönlichkeitsanteilen, den sog. Ego States arbeitet. Jeder Mensch kennt Situationen, in denen er diese unterschiedlichen Seiten erlebt: Situationen der Wut, der Angst, der Ohnmacht oder der Kompetenz, des Glücks. 

 

Schwierigkeiten entstehen, wenn Ego States in Schmerz, Angst oder Wut oder Trauer verharren und darin gefangen bleiben, wenn die verschiedenen Seiten miteinander in Konflikt stehen. Dies erzeugt innere Anspannung und Druck. In der Ego-State-Therapie wird mit diesen  Persönlichkeitsanteilen gearbeitet und Konflikte gelöst. Die meisten Anteile sind nur mittels Hypnose zugänglich.

 

Ziel der Therapie ist das Erkennen solcher Persönlichkeitsanteile und deren Integration, d.h. dass diese in eine harmonische Beziehung miteinander (wieder) - zusammengeführt werden. Dies führt zu einer Stärkung des Selbstvertrauens und der Lösungszuversicht.